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Aktuelles · KI & Webdesign

Google baut Links in KI-Antworten aus: Was Unternehmen jetzt prüfen sollten

Googles Ankündigung vom 15. Oktober 2026 eingeordnet: Welche Zielseiten, Kontaktwege und Messwerte Unternehmen jetzt prüfen sollten.

Veröffentlicht am · Kern Digital Redaktion · Redaktioneller Stand: · Ankündigung: 2026-10-15

Google-Suchseite mit Suchvorschlägen auf einem Laptop.

1. Was Google angekündigt hat

Am 15. Oktober 2026 kündigte Google häufiger weiter oben platzierte Inline-Links in KI-Antworten an. Eine hervorgehobene Übersicht offizieller Zielseiten wird getestet; Nachrichtenkarussells werden auf weitere Regionen und Sprachen ausgeweitet. Die Originalankündigung von Google unterscheidet damit zwischen Einführung und Test. Eine flächendeckende Verfügbarkeit lässt sich daraus nicht ableiten.

2. Unsere Einordnung: Der Klick braucht ein klares Ziel

Die folgende Empfehlung ist unsere redaktionelle Einordnung, keine angekündigte Rankingregel: Prüfen Sie, ob eine verlinkte Unterseite ohne Kenntnis Ihrer Startseite verständlich ist. Wer unmittelbar auf einer Leistungsseite landet, sollte Angebot, Zuständigkeit und nächsten Schritt dort finden.

Nehmen Sie dafür drei Seiten: Ihre wichtigste Leistung, einen konkreten Ratgeber und die Kontaktseite. Schreiben Sie je einen Satz auf: Welche Frage beantwortet diese Seite? Was kann der Besucher danach tun? Wenn sich beide Antworten nicht aus der Seite selbst ergeben, liegt eine greifbare redaktionelle Aufgabe vor.

3. Ein kleines Beispiel für bessere Anschlussfragen

Illustratives Beispiel, kein Kundenergebnis: Eine Person liest einen Ratgeber zum Website-Relaunch. Am Ende steht nur „Jetzt Kontakt aufnehmen“. Hilfreicher wäre hier eine kurze Brücke: „Sie planen einen Relaunch? Halten Sie Ihre Website-Adresse, den Anlass und den gewünschten Zeitraum bereit.“ Der anschließende Button führt zum passenden Anfrageweg.

Unser Vorschlag: Ergänzen Sie diese Brücke zunächst auf einer Seite. Prüfen Sie mobil, ob der Button erkennbar ist und die Kontaktseite den Kontext aufgreift. Lassen Sie unnötige Pflichtfelder weg. Besucher sollen verstehen, was nach ihrer Anfrage passiert; versprechen Sie dabei nur Abläufe, die Ihr Team tatsächlich einhalten kann.

4. Technische Grundlagen bleiben wichtig

Google nennt keine besonderen KI-Dateien oder Spezial-Markups als Voraussetzung. Seiten müssen für die Aufnahme als unterstützende Links indexiert und für Such-Snippets geeignet sein; eine Aufnahme ist nicht garantiert. Quelle: Google Search Central.

Für die Umsetzung empfehlen wir eine überschaubare Prüfliste pro Zielseite: funktioniert die Adresse, passt die Überschrift zum Inhalt, führen interne Links zum richtigen Thema und bleibt der Text auf dem Smartphone lesbar? Dokumentieren Sie konkrete Fehler. Eine neue Unterseite sollte eine eigenständige Frage beantworten, nicht lediglich einen bestehenden Text mit anderen Schlagworten wiederholen.

5. Wirkung beobachten, ohne zu viel hineinzuinterpretieren

Zugriffe aus Googles KI-Suchfunktionen fließen laut Search Central in den Web-Leistungsbericht der Search Console ein.

Unsere Empfehlung: Halten Sie Änderungen mit Datum fest und vergleichen Sie anschließend dieselben Zielseiten über passende Zeiträume. Betrachten Sie neben Suchklicks auch tatsächlich eingegangene, passende Anfragen. Eine Veränderung nach dem Update beweist noch keinen ursächlichen Zusammenhang. Auch Angebot, Kampagnen und Saison können sich verändert haben. Beginnen Sie deshalb mit einer klar beschriebenen Verbesserung, die Sie später nachvollziehen können.

Ihre Checkliste

  • Drei wichtige Zielseiten auswählen
  • Frage und nächsten Schritt je Seite notieren
  • Mobilen Anfrageweg prüfen
  • Änderungsdatum und Beobachtungen festhalten

Häufige Fragen

Brauchen wir wegen der Ankündigung ein neues Design?

Nicht automatisch. Beginnen Sie mit den konkreten Zielseiten und prüfen Sie, welche Information oder Handlung dort fehlt.

Belegt mehr Suchtraffic einen Erfolg?

Er zeigt zunächst zusätzliche Besuche. Für die geschäftliche Bewertung sollten Sie auch die Qualität der daraus entstehenden Anfragen betrachten.

Mit KI-Unterstützung erstellt und gegen Originalquellen geprüft. Beispiele sind keine Kundenergebnisse.